Reisebericht Alpbachtal

Veröffentlicht von Frank von Tulpe-Production.de am

In meinem Reisebericht Alpbachtal (Tirol) möchte ich dir Freizeittipps rund um eines der schönsten Dörfer in Österreich geben. Ich verrate dir auch, warum ich in einem preisgekrönten Boutique-Hotel in Alpbach eingecheckt habe. Natürlich bekommst du wieder wertvolle Hinweise zur Reiseplanung, sodass dein Urlaub ein tolles Erlebnis wird.

Die Lesezeit beträgt ca. 9 Minuten.

Reisebericht Alpbachtal Sonenenuntergang

1. Tipps zur Urlaubsplanung

Ich habe im Rahmen meiner Urlaubsplanung bei Google nach „schönstes Dorf in Österreich“ gesucht und bin immer wieder auf Alpbach gestoßen. Grund genug, sich auch die Freizeitmöglichkeiten in der Umgebung etwas näher anzusehen.

1.1. Klammwanderungen

Wandern in der Klamm ist für mich immer ein „Muss“, wenn ich in Österreich bin. Leider habe ich die Klammwanderungen der regionalen Reiseführer bereits alle absolviert. Im Umkreis von Alpbach findest du gut ausgebaute Klammwege. Am besten schaust du bei Google Maps vorbei und ziehst einen Radius von etwa 20 km. Folgende Klammen stehen dir zur Verfügung:

  • Kundler Klamm
  • Kaiserklamm
  • Wolfsklamm

Bevor du zu einer Klammwanderung aufbrichst, erkundige dich, ob die Klamm überhaupt geöffnet ist! Gerade nach der Wintersaison habe ich es schon mehrfach erlebt, dass die Klamm wegen Steinschlag geschlossen war. Ein anderes Problem sind Bauarbeiten. Zum Beispiel war die Grießbachklamm wegen Umbau und Sicherungsarbeiten über mehrere Monate gesperrt. Hundebesitzer sollten prüfen, ob die von dir auserwählte Klamm für Hunde auch geeignet ist. Hunde laufen ungern über Gitterroste, die oft in einer verlegt werden.

1.2. Vespa anmieten

Hast du schon einmal über eine Vespa- oder Motorradanmietung nachgedacht? Die E-Bike-Vermietung ist quasi zum Standard in allen guten Hotels geworden. Aber eine Motorradtour in den Bergen kann auch sehr reizvoll sein.

Folglich habe ich gezielt nach einer Vespa Vermietung in Alpbach gesucht und bin hier im Ort direkt fündig geworden.

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1.3. Wann ist die beste Reisezeit?

Insider wissen, dass im Mai sehr viele Hotels geschlossen haben. Die Skisaison ist vorbei. Das Personal bekommt den wohl verdienten Urlaub. Im Mai werden oft geplante Renovierungsarbeiten durchgeführt. So ist die Anzahl der Hotels, die geöffnet haben eingeschränkt. Dies gilt übrigens auch für Gaststätten.

Trotzdem ist für mich der Mai die schönste Zeit für einen Wanderurlaub in Österreich. Du mußt zwischen folgende Vor- und Nachteilen abwägen:

Vorteile:

  1. Die Hotels sind oft nicht ausgebucht. Das bedeutet weniger Trubel zu den Mahlzeiten und mehr Entspannung im Wellnessbereich.
  2. Weniger Gäste im Urlaubsgebiet = weniger Verkehr auf den Straßen und in den Seilbahnen.
  3. Hotels locken mit günstigen Sonderangeboten.
  4. Ein Upgrade in eine höhere Zimmerkategorie ist sehr wahrscheinlich.
  5. Du hast keine Warteschlangen bei den lokalen Attraktionen.

Nachteile:

  1. Eine Hotelbuchung mit HP Verpflegung ist sinnvoll. Viele Restaurants haben im Mai geschlossen. Wer traditionelle lokale Gerichte genießen möchte, muss lange suchen.
  2. Die Bergbahnen öffnen oft erst im Juni (Sommerbetrieb). Also informiere dich vorher, sonst musst du die Berge zu Fuß erklimmen!

Trotz der wenigen Nachteile buche ich immer wieder gern Ende Mai, weil die Vorteile für mich überwiegen.

2. Boutique-Hotel „Die Alpbacherin“

Warum nicht in einem Boutique-Hotel übernachten? Solche Hotels zeichnen sich durch ein individuelles und außergewöhnliches Design aus. Boutique-Hotels werden meist vom Inhaber geführt. Der Service ist individueller, die Größe solcher Hotels ist eher etwas kleiner (max. 100 Gäste). Preislich findest du Boutique- oder Designhotels nicht im unteren Segment. Qualität hat eben seinen Preis.

Hotel Die Alpbacherin - AußenansichtDie klassische Einordnung in Sternekategorien erfolgt bei Boutique-Hotels natürlich auch. Es gibt aber Boutique-Hotels, die bewußt darauf verzichten und trotzdem höchsten Ansprüchen genügen! Aus diesem Grund war ich etwas unsicher bei der Buchung meines Hotels, da im Web unterschiedliche Sterneklassifizierungen zu finden waren.

Da aber eine Vespa Vermietung auf der Hotelhomepage beworben wird, habe ich mich dann doch für das Boutique-Hotel „Die Alpbacherin“ entschieden und es nicht bereut..

2.1 Check-In im Hotel

Mit dem Eintreten sich wohlfühlen! Anders kann man den ersten Eindruck nicht beschreiben. Sehr freundliche Mitarbeiter in Trachten am Empfang sowie ein Glas Sekt zur Begrüßung waren genau das, was ich hier erwartet hatte. Die Bilder auf der Homepage sind nicht auf Hochglanz poliert. Das Interieur in der Lobby überzeugt und sorgte bei mir für einen „Wow Effekt“. Tolles Design, die Farben stimmig, gechillte Atmosphäre.

Empfang im Hotel Die AlpbacherinDie Alpbacherin Hotelbar in der Lobby Kunst im Hotelrestaurant edles Ambiente im Hotelrestaurant Sitzecke in der Lobby des HotelsAus meiner Sicht wurde das Hotel zurecht Ende 2020 von Connoisseur Circle als eines der besten Boutique-Hotels in Österreich ausgezeichnet. Es belegte immerhin Platz 3.

2.2. Zimmer im Hotel

Mir wurde das Zimmer 303 in der 3. Etage zugewiesen. Es bietet einen wunderbaren Ausblick auf das Wiedersbergerhorn und den Reitherkogel. Den Ausblick kannst Du von Deiner privaten Holzterrasse genießen.

Reisebericht Alpbach ZimmerausblickDiese duftet herrlich nach Holz und hat einen Hängesessel für 2 Personen. Auch in den unteren Stockwerken findet man solche Kuschelsessel mit privater Terrasse.

Hotelzimmer 303Zu den Ausstattungsmerkmalen zählen unter anderem hochwertige Betten, Echtholzparkett, Echtholzverkleidungen an den Wänden, Regendusche u. v. m.

Dusche Zimmer 303 Hotel Die AlpbacherinWasserschale im HotelDas Hotel bietet ein stabiles und schnelles Internet, das auch verschlüsselt ist. Ein nerviges erneutes Anmelden am Folgetag ist hier nicht notwendig. Besonders Geschäftsleute, die eben einmal schnell via VPN eine Verbindung in die Firma aufbauen müssen, werden es lieben.

2.3 Sauna und Wellness

„Die Alpbacherin“ hat mich auch mit dem Saunabereich überzeugt. Ein schöner Infinity-Pool im Dachgeschoss lädt zum Schwimmen ein. Ruhebereiche mit Fernblick ins Alpbachtal, kostenfreie Getränke und Knabbereien stehen bereit. Es gibt auch eine extra Textilsauna für Familien. Gerade wenn das Wetter einmal nicht mitspielt, habe ich diese Annehmlichkeiten schätzen gelernt.

Die Alpbacherin SaunaAußenpool die Alpbacherinaußen Ruhebereich beheizt außen Ruhebereich unbeheizt Kuschlecke Sauna

2.4. Frühstück und Abendessen im Hotel

In meinem Reisebericht Alpbachtal darf natürlich die Verpflegung im Hotel nicht fehlen. Das Boutique-Hotel „Die Alpbacherin“ ist für großartige Kulinarik bekannt. Ein wesentlicher Teil der Produkte zu den Mahlzeiten stammt aus eigener Herstellung.

Ja – das Konzept gefällt mir.

Es ist ein gutes Gefühl, wenn mir hier als Gast Lebensmittel serviert werden, die unter Kontrolle des Hotels aus der eigenen Lebensmittelproduktion stammen. So kann man sicher sein, dass wirklich frische Lebensmittel den Gaumen des Gastes schmeicheln. Das Frühstück wurde in Form eines Bufetts zur Selbstbedienung bereitgestellt.

Design am FrühstücksbufettAm Frühstückstisch findest du eine täglich wechselnde Menükarte für das Abendessen. Dein sechs Gänge Menü kannst du individuell zusammenstellen. Wenn du Fragen zum Menüangebot hast, wende dich gern an das Personal. Ich bin wirklich kein Foodfotograf, aber die Teller waren kleine Kunstwerke. Anhand der Beispielfotos (Handyaufnahmen) siehst du, auf welch hohem Niveau hier gekocht und angerichtet wird. Jeden Abend ein anderes Highlight!

6 Gänge Menü Abschluss

Hochwertiges Essen am Abend

 

Restaurant 2 im Hotel

3. Freizeitaktivitäten rund um das Alpbachtal

3.1. Tagestour mit der Vespa

Wie bereits erwähnt, bietet das Hotel eine Vespa zum Ausleihen an. Neben der kleinen Vespa steht auch eine 125 cm³ Vespa zur Verfügung. Ich habe mich für die 125er entschieden, da die Wege in den Bergen ziemlich steil sind. Nach der Anmeldung am Abend zuvor stand sie am nächsten Morgen vor mir. Die giftgrüne Vespa sollte mir einen erlebnisreichen Tag bescheren.

Vespa Tour nach Rattenberg

Das Städtchen Rattenberg ist etwa elf Kilometer von Alpbach entfernt. Nur 15 Minuten dauerte die Fahrt ins Stadtzentrum. Die Vespa habe ich auf dem Parkplatz 4 abgestellt. Enge Gassen und unzählige Glasgeschäfte haben mich zum Bummeln eingeladen. Ich war mit meinem großen Fotorucksack auf dem Rücken in einigen Glasgeschäften. Das war mir dann doch zu gefährlich. Einmal unachtsam sein und die zerbrechlichen Stücke sind hinüber.

Glasgeschäft nahe dem AlpbachtalVespa Reiseziel von Alpbach nach RattenbergRattenberg InnenstadtMusuemsbesuch in RattenbergUngefähr zwei Stunden Sightseeing in Rattenberg reichen, um den Stadtkern zu erkunden. Kurz nach dem Mittag bin ich zu einer Bergtour mit der Vespa aufgebrochen. Ich wusste, dass man den Hausberg im Alpbachtal (Reither Kogel) nicht nur mit der Gondel, sondern auch mit dem Auto erreichen kann. Die Anspannung war groß. Ob die 125er Vespa auch da hochkommt? Du fährst am Besten in Richtung Bergleiten zum Örtchen Hygna.

Talblick ins Alpbachtak - ein Reisebericht

Bis Hygna war die Vespa noch sportlich unterwegs. Ab dem Ortsausgang hatte die 125er echt zu kämpfen. Es wurde hier richtig steil! Nach einer nicht enden wollenden Serpentinenfahrt, war ich im Hochland angekommen. Immerhin mit knapp 40 km/Std. ging es den Berg hinauf. Danach konnte ich die traumhaften Ausblicke genießen!

Talblick ins AlpbachtalWenige Serpentinen weiter war ich auf knapp 1400 m Höhe angekommen. Leider hatte die Wildsauhütte immer noch geschlossen. Diese öffnet erst im Juni.

Aber Corona hat auch etwas Positives bewirkt.

Ein einsamer E-Biker, der die 1400 Höhenmeter auch geschafft hatte erzählte mir, dass seit Corona viele Hüttenbetreiber einen Kühlschrank des Vertrauens aufgestellt haben. Dieser ist prall gefüllt mit Getränken und Snacks. Die Bezahlung erfolgt durch den Gast in eine kleine Box. So kann der Betreiber der Hütte, auch wenn geschlossen, ist ein wenig Umsatz machen.

Wildsauhütte AlpbachtalVespa an der WildsauhütteZurück in mein Hotel ging es permanent bergab. Nach einigen Umwegen habe ich dann doch den richtigen Weg zurück ins Tal gefunden. Die App Maps.me hat mir dabei geholfen. Meinen Scheibenbremsen habe ich zwischendurch noch eine kleine Pause gegönnt.

Den Preis von 65€ inclusive Versicherung, Leihgebühr für Helme und Sprit empfinde ich als angemessen. Zumal ein hoher Funfaktor bei einer Vespa-Anmietung garantiert ist. Ich bin froh, dass ich mir diesen Spaß gegönnt habe.

3.2 Mit der Gondel zum Reither Kogel

Das Reisen in der Vorsaison hat manchmal auch kleine Nachteile. Diese sollen auch in meinem Reisebericht Alpbachtal erwähnt werden. Die in unmittelbarer Nähe zum Hotel liegende Talstation Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau bringt dich hoch zum Wiedersbergerhorn. Die Bergbahn hatte leider wegen Wartungsarbeiten geschlossen.

So musste ich zur Talstation im Örtchen Reith. Diese hatte geöffnet, sodass ich dank meiner Alpbachtalcard kostenlos zum Reither Kogel hinauf fahren konnte. In meinem Reisepreis war die Alpbachtalcard inkludiert. Die Alpbachtalcard erhälst du bei der Anreise in der Rezeption.

Reith Talstation Gondelbahn Reither Kogel in Reith

Tipp für Familien mit Kindern

Auf dem Reither Kogel findest du einen wunderbaren Lehrpfad für Kinder mit vielen Rastmöglichkeiten. Das ganze (!) Gelände rund um den Berg wird dafür benutzt. Im sogenannten „Juppi Zauberwald“ kannst du mit deiner Familie den ganzen Tag viel erleben und am Abend mit der Seilbahn wieder ins Tal fahren. Getränke und etwas zu Essen bekommst du direkt an der Bergstation. Alternativ empfehle ich dir den Bioladen s’Ladele vom Fürstenhof.

Hier noch einige Impressionen vom Zauberwald für dich.

Eingang zum Juppi Zauberwald

Im Zauberwald

Außenküche zum Spielen

Tiere auf dem Reither Kogel

Fernblick ins Alpbachtal

Etwa eine Stunde Aufenthalt habe ich mir hier gegönnt und bin dann in Richtung Gipfelkreuz weiter gewandert. Um es vorweg zu nehmen. Der Wanderweg hoch zum Gipfelkreuz ist nichts für Kinder. Festes Schuhwerk ist natürlich Pflicht!

An der kleinen Schwablkapelle geht ein schmaler Weg hoch zum Gipfel. Der Trampelpfad ist teilweise nur 50 cm breit und nichts für Leute mit schwachen Nerven. Einige Höhenmeter weiter oben wird es kurz entspannter. Ist aber immer nocht sehr steil.

Gipfelweg Reither Kogel

Besonders wenn es am Tag vorher geregnet hat, ist es hier sehr rutschig. Aber der Aufstieg ist die Mühe wert. Es kommen immer wieder tolle Ausblicke ins Tal.

steiler Wanderweg Reitherkogel

auf dem Weg zum Gipfel

Am Gipfelkreuz

Eidechse auf dem Gipfel

Oben am Gipfelkreuz findest du auch Sitzmöglichkeiten.

Zur Belohnung für den Aufstiegl gab es dann auch etwas Seltenes zu sehen. Vor dem Abstieg ist mir noch ein besonderes Foto gelungen. Diese kleine Eidechse war alles andere als Kamerascheu. Am Abend hat sich das Wetter in Alpbach dramatisch verschlechtert, Sturm und Gewitter zogen auf. Es war Zeit für die Hotelsauna.

Starregen im Alpbachtal

3.3. Tiroler Dorfmuseum – Kramsach

Elf Kilometer vom Hotel entfernt, befindet sich das Tiroler Freilichtmuseum. Da es die ganze Nacht geregnet hat, kam mir der Museumsbesuch zur rechten Zeit. Mein Reisebericht Alpbachtal sollte Dir auch eine Orientierung geben, wenn das Wetter einmal nicht passt. Also auf nach Kramsach. Meine Alpbachcard hat mir die 10 € Eintritt im Museum erspart. Ich muss aber sagen, dass der Preis auf jeden Fall gerechtfertigt ist. Alte, vom Verfall bedrohte Bauernhäuser wurden hier liebevoll restauriert. Die Häuser stammen aus der Zeit zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert. Die 14 Bauernhöfe stehen als Siedlung in einem Seitental von Kramsach. Die Häuser wurden aus ganz Tirol zusammengetragen. Der Wahnsinn was hier geleistet wurde.

Das Tal, in dem die Häuser stehen, ist zudem naturbelassen und außergewöhnlich schön. Die Artenvielfalt auf den Wiesen hat mich beeindruckt.

Naturwiese in Kramsach

alter Bauernhof im Dorfmuseum

Webstühle und Videoprokektion im Musuem

Das Emotionalste im Museum sind jedoch die Videoprojektionen, die über das damalige Leben im Haus erzählen. Welche Entbehrungen die Menschen in dieser Zeit erbringen mussten, um das Überleben der Familie abzusichern. Ich habe viele Parallelen zur heutigen Zeit gesehen. Das Museum habe ich nachdenklich und voller Demut verlassen.

Nur noch eine Nacht im Hotel!

Nach einem kleinen Dorfrundgang in Alpbach mit Überraschungen wie zum Beispiel dem internationalen Konferenzzentrum, war ich am letzten Abend noch einmal im Wellnessbereich. Der Ausblick vom Infinitypool im Dachgeschoß wird mir in guter Erinnerung bleiben.

Typisches Haus im Alpbachtal Modernes Konferenzcentrum im Alpbachtal moderne Architektur im Alpbachtal Konferenzzentrum Alpbach

Nachdenklich über meine Erlebnisse und gut erholt, sollte es für mich ein Heimweg mit Umwegen werden. Europas höchste Wasserfälle standen als letztes auf meinem Wunschzettel.

3.4. Abreisetag – Krimmelner Wasserfälle

Für den Abreisetag habe ich mir etwas Besonderes aufgehoben. Nur 70 km vom Hotel entfernt, findest du die höchsten Wasserfälle Europas. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen, bevor ich die knapp sechs Stunden Heimfahrt antrete.

Nach dem Checkout ging es in Richtung Wasserfall. In Unterberg ging das leidige Befahren der Serpentinen wieder los. Die 20km bergauf waren Stress für Mensch und Maschine. 🙂

Aber einmal über den Gerlospass, fahren ist schon ein Erlebnis!

Die berühmte Alpenstraße ist Mautpflichtig. Aktuell zahlst du 10,50 €. Aber es lohnt sich allein wegen der schönen Ausblicke. Die Strecke ist auch sehr beliebt bei Bikern.  Ich habe unzählige Motorräder bei der Überquerung gesehen.

In Krimml ging es gleich zum Wasserfallzentrum.

Reisebericht Alpbachtal - Wasserfallzentrum

Hier musst du noch kein Eintritt zahlen, wenn du zum Krimmler Wasserfall möchtest. Folge einfach den Wegweisern in das Tal. Das Kassenhäuschen ist schon von weitem zu sehen, Erwachsene zahlen 10 €. Für das Parken werden im Ort 5 € fällig.

Hier einige Fotoimpressionen für dich.

Eingang zu den Wasserfällen

Einzug zum Wasserfall Krimml

Reisebericht Alpbachtal - Krimmler WasserfälleReisebericht Alpbachtal - Krimmler Wasserfälle - oberer TeilReisebericht Alpbachtal - Wasserfall Krimml

Durch die tosenden Wasserfälle entsteht in der Schlucht ein einzigartiges Mikroklima mit seltenen Pflanzen und Farnen. Da du beim Aufstieg ohnehin mehrmals Pause machen wirst, solltest du die Zeit für kleinere Entdeckungen nutzen. Viel Glück dabei.

beeindruckende Natur - Krimmler Wasserfälle

Ich habe mich hier 3 Stunden aufgehalten und bin bis ganz nach oben heraufgestiegen. Die Wege sind sehr gut ausgebaut, aber extrem steil. Bänke zum Ausruhen sind vorhanden. Bis zur Gaststätte oben sind es ca. 260 Höhenmeter. Wenn du ganz nach oben möchtest, brauchst du eine gute Kondition oder viel Zeit.

4. Fazit Reisebericht Alpbachtal

Es ist mir schwer gefallen, nach 5 Nächten Alpbach wieder zu verlassen. Hier gibt es für mich noch viel zu entdecken. Ich werde mit Sicherheit noch einmal einige erholsame Tage im Boutique-Hotel „Die Alpbacherin“ verbringen werde. Nicht nur das Örtchen Alpbach hat mich überrascht, sondern auch das Hotel. Die Hotelbesitzer Familie Lenk haben das Hotel erst 2019 eröffnet. Anfang 2020 kam Corona….

Ich kann nur sagen, dass die Inhaber alles richtig gemacht haben. Hier fühle ich mich als Gast Willkommen. Die Unterkunft und die Verpflegung sind auf einem sehr hohen Standard. Wenn das Hotel den Service weiter optimiert, wird auch der 5. Stern bald in greifbare Nähe rücken.

Ich vergebe für das Boutique-Hotel „Die Alpbacherin“ sehr gute 4 von 5 Tulpen.

Hotelberwertung 4 von 5 Tulpen

 

 

 

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Bis später – Frank –

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